Stiftung AtemWeg fördert Interviewstudie

Wie können Patienten, die mit ihrer Lunge nicht mehr oder kaum selbständig atmen können, während der Wartezeit auf die lebensnotwendige Lungentransplantation optimal (palliativ-)medizinisch betreut werden?

Für Patienten, die an einer schweren Lungenkrankheit leiden, ist die Lungentransplantation oftmals der einzige Weg zu Heilung. Doch wie werden diese Patienten, die mit ihrer Lunge nicht mehr oder kaum selbständig atmen können, während der Wartezeit auf die ersehnte Transplantation medizinisch betreut? 

Am Münchner Universitätsklinikum Großhadern führt Prof. Claudia Bausewein, Leiterin der Klinik für Palliativmedizin, eine großangelegte Interviewstudie mit Patienten und Angehörigen durch, die im Transplantationszentrum der Klinik für eine Lungentransplantation gelistet sind oder dort eine Lungentransplantation erhalten haben. Die Fragen betreffen das aktuelle Krankheits- und Versorgungsgeschehen sowie Merkmale, wie eine optimalen Konzeption von Unterstützungsangeboten durch die Palliativmedizin aus der Sicht des Patienten aussehen müsste (z.B.: Inhalte, Häufigkeit der Kontakte in Einzel- oder Gruppenangeboten, Dauer und Intensität der angebotenen Unterstützung). 

Ziel der Studie, die von der Stiftung AtemWeg mitfinanziert wird, ist es, herauszufinden, wie sowohl der Betroffene als auch seine Angehörigen den eigenen Gesundheitszustand, das Krankheits- und Versorgungsgeschehen erleben, um schließlich die Unterstützungsangebote für Patienten zu optimieren und seine Lebensqualität in dieser schweren Zeit zu verbessern. Im Nachgang soll ein Patientenratgeber entstehen.

 

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